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An der ersten Ausgabe des Thermen-Pokal-Schwimmens im neuen Reichenhaller Sport- und Familienbad war auch eine kleine Abordnung der SSG Bad Reichenhall beteiligt. Acht
Schwimmer und Schwimmerinnen wollten das Wettkampfbecken erstmals testen. Am erfolgreichsten dabei war einmal mehr die Berchtesgadenerin Judith Kurz (1986), Aktive
und Trainerin in Personalunion. Sie ging über die vier 100m-Strecken an den Start und konnte beim ersten Rennen über 100m Schmetterling gleich einmal Rang 4 von 11 Teilnehmerinnen
belegen. Auch die geschwommene Zeit von 1:09,08 war sehr ansprechend und lag nur unwesentlich von ihrer Bestzeit entfernt. Über 100m Brust, ihre eigentliche Schwachstelle, konnte sie
sich auf eine Zeit unter 1:30 verbessern, was zu Rang 8 reichte. Die 100m Freistil beendete sie mit der guten Zeit von 1:03,09 auf dem 5. Platz von 15 Schwimmerinnen. Mit einer Medaille
klappte es dann im 100m-Rücken-Rennen. Hier holte sie sich Bronze bei 13 Konkurrentinnen. Gute Leistungen zeigte auch Christina Moosleitner (91), die über die 50m Rücken,
Freistil und Schmetterling auf den Rängen 5, 7 und nochmals 5 landete. Andrea Rottbauer (94) konnte bei ihren vier Starts über die 1oom-Strecken mit zweimal Bestzeit das
Wasser verlassen (100m Schmetterling und 100m Brust), beste Platzierung war ein siebenter Rang. Gabriel Kwoczalla (91) und David Keuchel (90) hatten es beide mit
starker Konkurrenz (bis zu 22 Schwimmer) in der sog. offenen Klasse zu tun und konzentrierten sich deshalb auch mehr auf das interne Duell. Dieses ging dann letztlich zugunsten von
David aus, der als beste Platzierung Rang 9 erreichte, bei Gabriel reichte es einmal zu Platz 10, bei den 50m-Rennen lagen sie aber ziemlich dicht beieinander. Herausragend hierbei die
Zeit von Keuchel über 50m Rücken (33,49/Verbesserung um 1,5 Sek.) und über 50m Schmetterling (29,97/Verb. 0,5 Sek.). Auch die Geschwister Christina und Reinhard Frick
(1997/1999) zeigten bei ihren jeweils vier Starts erhebliche Fortschritte, sowohl im technischen als auch im zeitlichen Bereich, was sich künftig auch in noch besseren Platzierungen
niederschlagen dürfte. Die jüngste SSGlerin an diesem Tage war Kaya Beneke (2000), die mit Rang 5 (von 12) über 100m Brust gleich einmal ein Ausrufezeichen setzte und sich
auch noch um 4 Sekunden steigern konnte. Über 100m Freistil zeigte sie sich dann in Bestzeitlaune und steigerte sich von 1:38,2 auf 1:27,96. Auch von ihr wird in den nächsten
Wettkämpfen noch Einiges zu erwarten sein.

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