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Mit elf Aktiven nahm die SSG Bad Reichenhall an den Sommerkreismeisterschaften im schön gelegenen Waldkraiburger Freibad teil. Leider hatten nur 10 der eigentlich
fast doppelt so großen Anzahl an Schwimmvereinen und -abteilungen aus dem Kreis Inn-Chiemgau ihre Meldungen abgegeben. Die Meldezahl lag dann mit 686 auch wesentlich unter den
Ergebnissen der Vorjahre. Mit 75 Anmeldungen lag die SSG Bad Reichenhall im Vorderfeld, wobei diesmal die SSG-Mastersabteilung sehr stark vertreten war.
Erfolgreichste Schwimmerin aus Sicht der heimischen SSG war einmal mehr die Berchtesgadenerin Judith Kurz (1986), die bis auf einen Start ausschließlich in der offenen
Klasse ins 50m-Becken ging. Sie holte dabei 4 Goldmedaillen (100 und 200m Schmetterling, 50 und 100m Freistil) sowie 1x Silber über die 200m Rücken. Im ehemals olympischen
Wettbewerb Kopfweitsprung „ertauchte“ sie zu guter letzt noch eine Bronzemedaille. Excellent wie immer auch die von ihr geschwommen Zeiten: bei 5 Starts konnte sie 3x eine neue
Bestzeit verzeichnen. Je 3x Gold konnten sich Irene Hofmann (1963) und Katrin Milic (91) bei den Siegerehrungen abholen. Beide siegten in ihrer jeweiligen Altersklasse
über 50m Brust und Freistil, Irene Hofmann dann noch über die 50m Rücken, Kati Milic zusätzlich über 50m Schmetterling. Auf 2x Gold brachten es Ute Kanzler (1961) und
Neuzugang Sascha Ecker (82), der bei seinem ersten Schwimmwettkampf überhaupt auf dem Stockerl ganz nach oben durfte. Einen kompletten Medaillensatz erkämpfte sich
Christina Moosleitner (91), über 50m Rücken Gold, über 50 und 100m Schmetterling jeweils Silber sowie über 50 und 100m Freistil Bronze und brachte es damit auf insgesamt
5 Medaillen . Sechmal am Start war Gabriel Kwoczalla (91), der sich mit Platz 2 über 50m Schmetterling die Silbermedaille, über 50m Rücken Bronze und über 50m Freistil
nochmals Bronze sichern konnte. David Keuchel (90) ging viermal ins Waldkraiburger Wasser und fischte 2x Bronze heraus. Über 50 und 100m Brust wurde er jeweils dritter, bei
den 50m Freistil blieb ihm der undankbare 4. Rang. Andrea Rottbauer (1970) ging ausschließlich zum Kopfweitsprung ins Wasser und holte sich hier eine Bronzemedaille.
Ihre Tochter Andrea (1994) hatte sich dagegen ein ungleich schwereres Programm aufgeladen. Sie ging nicht nur 5x an den Start sondern hatte sich auch gleich noch vier
200m-Strecken sowie einmal die 100m ausgesucht. Über die 100m Brust konnte sie dann mit dem Sieg, der Goldmedaille und dem Titel einer Kreisjahrgangsmeisterin einen Erfolg feiern.
Auch ihre Zeit konnte sie um knapp 2 Sekunden steigern. Über die vier 200m Strecken Freistil, Rücken, Brust und Lagen war sie in der sog. offenen Wertung und konnte sich hier mit den
Rängen 6-8 bei bis zu 14 Teilnehmerinnen im Mittelfeld platzieren. Über die 200m Brust schwamm sie mit 3:19,34 eine um über 3 Sekunden verbesserte Zeit. Auch ihr Bruder
Gregor (98) war 5x am Start, konnte diesmal aber leider keinen Stockerlplatz ergattern. Da er im Vorfeld immer wieder krank war und dementsprechenden Trainingsrückstand
hatte, waren auch keine Höchstleistungen von ihm erwartet worden. Dennoch überraschte er sich, seine Familie und seinen Trainer mit 4 neuen persönlichen Bestzeiten über 200m Freistil
(2,1 Sek.), 100m Schmetterling (2 Sek.), 100m Freistil (4,7 Sek.) und 100m Rücken (4,2 Sek). Über die 200m Lagen blieb er grademal 0,4 Sek. über seiner alten Bestmarke, sodaß für ihn
dieser Wettkampf auch ohne Medaillengewinn ein Erfolg war. Die ebenfalls mitgereiste Eva Wörz (98) konnte bei einem ihrer ersten Wettkämpfe ebenfalls überzeugen und
schwamm bei ihren 3 Starts drei Bestzeiten, ein 5. Rang war ihr bestes Ergebnis. Insgesamt konnten die Schwimmer und Schwimmerinnen sowie die Vereinsführung und die Trainer der
SSG Bad Reichenhall mit dem Gesamtergebnis von 28 Medaillen äußerst zufrieden sein.

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